RFID: Chip oder Flop?

Marktführer SALESIANER MIETTEX sieht Fortschritt immer im Hinblick auf Vorteile des Kunden, nicht als Imagefaktor für die eigene Marke. Neue Techniken werden auf Effektivität und Sicherheit geprüft, bevor sie zum Einsatz kommen. Das gilt auch für RFID-Technologie.

Was steckt hinter der RFID-Technik?

Mit RFID (Radio-Frequency-Identification) können automatisch und berührungslos Informationen ausgelesen werden. Die Technik stammt aus der Rüstungsindustrie der 50er Jahre. Heute findet sie in der Industrie, seit einigen Jahren auch in der Versandlogistik und in der Textillogistik Verwendung. Der Chip wird im Wäscheteil eingenäht und von Lesegeräten vor Ort ausgelesen. Chips müssen gegen Waschvorgänge thermisch und chemisch resistent sein und ermöglichen Anwendungen zur Unterstützung der Bestellung und Lagerhaltung. Dafür braucht der Wäschereikunde allerdings ein komplexes System mit Lesestationen und Datentransfer vor Ort.

Chip oder Barcode?

Laut Experten haben beide Systeme Vorzüge und Nachteile und können auch parallel laufen. Vorteil des Chip-Systems ist die größere  örtliche Unabhängigkeit. Das  Lesegerät braucht den Chip nicht zu „sehen“, um ihn zu lesen. UHF (Ultra-High-Frequency) erlaubt  dafür einen Abstand von einigen Metern. Nachverfolgung oder Beobachtung des Warenflusses gibt es nur bei entsprechender Infrastruktur des Anwenders – eben Lesegeräte und Anbindung an seine EDV, was oft nicht gewünscht wird. Außerdem wird die Funktionalität in Großserien gefährdet, wenn Chips aus der Wäsche fallen. Zusätzliche Kontrolle bleibt der Wäscherei – und dem Kunden – nicht erspart. Dem gegenüber ist die millionenfach angewendete Barcode-Lösung zu 100% einschätzbar und sieht die in vielen Anwendungen unverzichtbare händischer Kontrolle, vor. Eingriffe in die technische Infrastruktur  des  Kunden sind nicht nötig. Bei SALESIANER MIETTEX prüfen Mitarbeiterinnen, ob sich ein Fleck oder Fehler eingeschlichen hat, ob eine Naht aufgegangen ist oder ein Handtuch fasert – diese Information wird kein Chip jemals liefern können. SALESIANER MIETTEX setzt, wo es vorteilhaft ist, diese oder jene Technik ein. RFID hat seinen Platz in der vollautomatisierten Bekleidungsausgabe ABAS im Gesundheitsbereich. Dieses Gesamtsystem versorgt das Personal in Krankenanstalten automatisiert mit frischer Wäsche. Dem Kunden wird hier kein zusätzlicher Aufwand auferlegt, die Lesegeräte sind ins geschlossene System integriert, die Ergebnisse sind seit Jahren bewährt und sicher. „Wir können es uns nicht leisten, Techniken, die nicht in Großserien erprobt sind, beim Kunden auszuprobieren. Bei 350 Tonnen Wäsche pro Tag wirken sich Ausfälle im Zehntelprozent-Bereich katastrophal aus. Deshalb agieren wir grundsätzlich zielorientiert statt technologieorientiert. Als Technologie- und Marktführer sehen wir uns dazu verpflichtet,“ so Dr. Philipp, Geschäftsführer von SALESIANER MIETTEX.

Zusammenfassend ist zu sagen:

Die RFID-Technik ist weder neu noch Allheilmittel. Weder Sicherheit für die Alltagsanwendung bei Berufskleidung oder Flachwäsche  noch der von manchen propagierte Wirtschaftlichkeitseffekt kann allgemein bestätigt werden. Es besteht die Gefahr, dass „rückgebaut“ werdenmuss, wenn der erwartete Nutzen ausbleibt. SALESIANER MIETTEX bietet ausschließlich Lösungen, deren Kosten-Nutzen-Faktor erwiesen ist. Und garantiert, dass der Chip nicht zum Flop wird.

29.01.2015

 

RFID-Technik bei Miettextilien

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