Ökologie: Abfallvermeidung und Ressourcenschonung

Nachhaltigkeit - Österreichs Spitzenreiter bei Mehrwegtextilien

Wien/St. Pölten. "Der sensible Umgang mit den Ressourcen muss Teil unserer täglichen Arbeit sein", sagt Gerhard Hutter, Obmann der NÖGKK. Unter der Federführung der Niederösterreichischen Gebietskrankenkasse (NÖGKK) hat die österreichische Sozialversicherung den Weltumwelttag zum Anlass genommen, das Umweltprojekt "Öko-SV" ins Leben zu rufen, in dessen Rahmen Strategien zu den Bereichen Ökologie und Nachhaltigkeit entwickelt werden. Unter Einbeziehung von Umweltexperten soll ein umfassender Maßnahmenkatalog mit Richtlinien erarbeitet werden, der mit dem Fokus auf Energiesparen, Erneuerbare Energien, Emissionen und Abfall nachhaltiges Wirtschaften in Krankenhäusern, Rehabilitationszentren, Ambulatorien, Zahnarztpraxen, Rechenzentren bis hin zu Großküchen garantiert.

Österreich als Spitzenreiter

 Eine neue Studie hat nun ein spezielles Segment analysiert: In Sachen Nutzung von Mehrweg-OP-Textilien steht Österreich mit einem Anteil von 80% weltweit an erster Stelle. Mehrwegsysteme würden gegenüber Einwegtextilien auch ökologische Vorteile bringen, allerdings haben Einwegprodukte in einzelnen medizinischen Bereichen wiederum Vorteile. " Dass Mehrweg Systeme nachhaltiger und umweltschonender sind als Wegwerfprodukte, sagt einem ohnehin schon der gesunde Hausverstand, doch nun sind die ökologischen Vorteile auch wissenschaftlich bestens untermauert", erklärt Andreas Philipp, Vorsitzender der industriellen Wäschereien.

Für ein nachhaltiges Gesundheitswesen müsse man "an sehr vielen Schrauben drehen, aber nirgendwo sonst können so einfach so große ökologische Vorteile generiert werden, wie durch den konsequenten Einsatz von Mehrwegprodukten“.

Wenn sämtliche der 1,2 Mio. Operationen in Österreich mit Mehrweg- OP-Textilien durchgeführt werden, fallen 2.100 t weniger Abfall an, als mit Einweg-OPArtikeln.

In der Hierarchie der Umweltziele steht die Abfallvermeidung an erster Stelle. Das Abfallvermeidungsprogramm 2011 ist als Programm der gesamten österreichischen Wirtschaft und Abfallwirtschaft konzipiert, und verschiedene Stakeholder wirken bereits an der Umsetzung der österreichischen Abfallvermeidungspotenziale mit.

 

 

20.06.2013

 

Republik

Ressourcen, wie Rohmaterialien, Wasser und Energie sollen geschont werden.

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