Mehrweg – der Schlüssel zu einem nachhaltigen Gesundheitssystem.

Sicherheit, Umweltfreundlichkeit und Wertschöpfung in Österreich: Mehrweg OP Textilien.

  • Österreich ist Musterland und weltweit Spitzenreiter bei Mehrwegtextilien im OP
  • Mehrweg sorgt für Klimaschutz und Müllvermeidung
  • Höchste Sicherheit für Patienten und beste Arbeitsbedingungen für Ärzte
  • Ökologische Optimierung auch wirtschaftlich sinnvoll

Anlässlich der Präsentation einer unabhängigen Studie über das Umweltverhalten von Mehrweg OP Textilien im Vergleich zu Einwegprodukten brachte Dr. Philipp das Thema auf den Punkt: „Ein ökologisch verantwortungsvoll und nachhaltig betriebenes Gesundheitswesen ohne konsequente Forcierung von Mehrwegsystemen ist schlicht undenkbar“, Als Vorsitzender der industriellen Wäschereien präsentierte er 2013 die Ökobilanz-Studie „Ökologische Bewertung von OP-Textilien“ im Rahmen einer Pressekonferenz der WKO: „Dass Mehrwegsysteme nachhaltiger und umweltschonender sind als Wegwerfprodukte, sagt einem ohnehin schon der gesunde Hausverstand, doch nun sind die ökologischen Vorteile auch wissenschaftlich bestens untermauert.“

Nachhaltig auch für die Volkswirtschaft

Die Studie des Industrie Wissenschaftlichen Institutes (IWI) mit dem Titel „Volkswirtschaftliche Effekte österreichischer Wäschereien im Bereich Mehrwegtextilien für den OP“ errechnet eine Wertschöpfungseffekt von 1:2 für Investitionen in OP Textilien. Jeder Euro wird zu Gunsten Österreichischer Wirtschaft verdoppelt.  

Mehrweg eindeutig umweltfreundlicher

Treibhausgaspotential auch als Carbon Footprint bekannt stellt einen wichtigen ökologischen Faktor dar. Die Umweltagentur Denkstatt  vergleicht den Umwelteffekt von Mehrweg OP Textilien mit Einwegprodukten und kommt zu folgenden Ergebnissen:

Carbon Footprint – CO Ausstoß von Mehrweg OP Textilien ist halb so hoch wie jener von Einwegprodukten.
Das Mehrwegsystem weist deutlich weniger Eutrophierungspotential  auf.  Einweg verursacht 35 % mehr.

Product Carbon Footprint von OP Textilien


Die Verwendung von Mehrweg OP Textilien spart mehr als die Hälfte an Sommersmog.  
Mehrweg verursacht im Vergleich drastisch weniger Abfall,  Einwegartikel verursachen 4,5 mal mehr Abfälle.
Aufgrund des Waschprozesses verbrauchen Mehrweg OP Textilien allerdings mehr Frischwasser – ein Faktor, dem SALESIANER MIETTEX durch behutsame Abwasserregelungen Rechnung trägt. Die Emissionen sind im österreichischen Abwassergesetz genau festgelegt.

Die Denkstatt-Studie beruht auf einer Annahme von jährlich 1,21 Millionen operativen Eingriffen in Österreich. Im Schnitt benötigt man für eine Operation 1,5 OP Sets und 3 OP Mäntel. Textile OP Mäntel werden bis zu 75 Mal steril aufbereitet und wieder verwendet. OP Tischtücher und andere OP Textilien bis zu 35 Mal. Dank der thermischen Verwertung in Zementdrehrohröfen kann am Ende des Lebensweges noch Kohle substituiert werden.
Einweg OP Artikel weisen hingegen unter denselben Rahmenbedingungen einen Carbon Footprint von 5.500 t CO2-äquivalenten Emissionen auf, das ist also mehr als doppelt so viel.

Das Eutrophierungspotenzial (Überdüngungspotenzial) beschreibt das Maß für den Nährstoffeintrag in Gewässer und Böden.  Es ist bei Mehrwegtextilien trotz des häufigen Waschens mit 5,0 t Phosphat-Äquivalenten geringer als bei Einwegartikeln mit 6,6 t.

Müllberge sparen

Den größten Vorteil weisen Mehrweg OP Textilien naturgemäß bei der Reduktion von Abfällen auf. Auf die Verbrauchsmenge eines Jahres gerechnet würde man 360.000 Teile an Mehrwegtextilien brauchen, demgegenüber 16 Millionen Stück Einwegprodukte, die weggeworfen würden und eine  Masse von 2.300 Tonnen repräsentieren. Das Einwegsystem verursacht hier 4,5 Mal mehr Abfall.

Abfälle von OP Textilien

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